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"Sea of Green" ist die
Bezeichnung für eine Indoor-Zuchtform, die sich seit 96-97
in den USA, UK. und Holland bei vielen erfahrenen Züchtern
durch gesetzt hat. Im Prinzip bedeutet es nur, das der
Züchter 25-45 cm große Blüten-Knubbel produziert, die mit
sehr geringem Abstand zueinander, unter den Lampen
platziert werden. Auf diese Weise sieht die Pflanzung wie
ein kleiner grüner See aus, und der Züchter hat den
Vorteil, das er keinen Platz verschwendet.
Neben den vielen Vorteilen hat diese Zuchtform auch viele problematische Aspekte. Am einfachsten ist es die Pflanzen in der passenden Höhe zu halten, und dafür zu sorgen, das sie trotz der engen Platzverhältnisse ausreichend Licht und CO² bekommen. Komplizierter sind die Probleme in den Griff zu bekommen, die der fehlende Freiraum zwischen den Pflanzen, in Bezug auf Krankheiten und Ungeziefer, mit sich bringt. Über die Kontaktstellen kann sehr schnell die gesamte Pflanzung befallen werden. Jegliche Art von Schad-Insekten kann innerhalb von Tagen, meist unbemerkt, eine Populationsstärke erreichen die eine ernsthafte Geen die eine ernsthafte Gefahr für den gesamten Bestand darstellt. Es ist daher unbedingt erforderlich regelmässig alle Pflanzen zu überprüfen, präventive Schädlingsbekämpfung zu betreiben und die Pflanzen sorgfälltig zu trimmen. Wenn man wirklich sorgfältig vorgeht, entsteht hierbei ein Zeitaufwand von ca. 1-1,5 Std. pro Tag/m². In diesem Rahmen ist das regelmässige "Duschen" der Pflanzen der größte Aufwand, aber auch das Beste und effektivste Mittel um Ungeziefer langfristig, sicher zu bekämpfen. Im Bereich der Biologischen Zucht gibt es Möglichkeiten, Schädlinge und Krankheiten auf anderem Wege zu bekämüpfen, aber in einer Hydrozucht ist es ratsam die Pflanzen wenigstens einmal pro Woche, mit einem sehr feinen Sprühstrahl, ab zu duschen. Dieses kleine Vergnügen für die Pflanmzen hat so viele positive Effekte auf die Enwicklung der Pflanzen, das wir die Details auf einer separaten Seite zusammenfassen werden. In Zusammenhang mit dem Thema dieser Seite möchten wir jedoch betonen das die Pflanzen nach dem Duschen erst 1-2 Stunden abtrocken sollten, bevor sie wieder unter die Lampen gestellt werden. Wenn Restfeuchtigkeit in den Dichten Buds bleibt, entsteht unter der Lampe, durch die fehlenden Zwischenräume feuchtwarme, stehende Luft, die Fäulnis und Pilzebefall begünstigebefall begünstigt.
Pflanzen aus Samen schießen oft über das Ziel hinaus, und sind im Längenwachstum nur schwer zu stoppen. Ableger sind in dieser Hinsicht wesendlich einfacher zu handhaben. Da ein Steckling von Anfang an weiblich ist und ohnehin aus dem Teil der Pflanze besteht, der von der Natur für die Produktion von dicken, fetten Blütentrauben vorgesehen ist, geschieht der Übergang in die Blüte wesendlich abrupter und es ist leicht durch präzieses Timing die gewünschte Form zu erzielen. Im Handel gibt es Teku-Töpfe mit Quadratischer Oberfläche, einer Kantenlänge von 15 cm, und einer Höhe von 25 cm. Diese Topfform ist in Pflanzungen auf Granulaten wie Kokoserde, Perlite, Blähton oder Seramis ideal für eine Gesamtgröße von rröße von rund 30cm und einem Durchmesser von 6-8 cm.
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Im Rahmen dieser Zuchtform müssen die Pflanzen
entsprechend in Form gehalten werden. Am besten geeignet
zum Anlegen eines "Sea of Green" sind Stecklinge. Pflanzen
aus Samen werden meist zu groß da die Umstellung von der
vegetativen Phase in die generative Phase wesendlich
langsamer von statten geht als bei Ablegern, und die
Ableger schon durch Ihre Anatomie besser dazu geeignet
sind viele Blüten, bei sehr geringer Wuchshöhe auszubilden.
Das Bild links zeigt den Raum eines Australischen Kollegen.
Die Pflanzen sind in einer Art Zelt untergebracht, das von
3 Stk. 600 Watt-NatriumHDL ausgeleuchtet wird und eine
Kantenlänge von ca. 3,5 m hat. Die Nährstoffzufuhr ist
über ein System von Tropfschläuchen und eine Zeit
gesteuerte Pumpe geregelt. Parallel zu dieser Fläche
produziert der Kollege auf rund 3 m², unter 2x 400 Watt
Metalhalogenleuchten, Ableger um die 9 m² große
Blütefläche konstant mit Ablegern zu versorgen. Anhand
dieser Daten belegen wir auf der folgenden Seite die
Effizienz dieser Anbauform.