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Sorten,Verwendung
und Wirkung
HANFSAMEN KAUFEN
Hanfanbau im freien
Ausdünnen
Unkraut
Bewässern
Beschneiden
& Herunterbinden
Der Boden
-Beschaffenheit einzelner Bodensorten
Die Kernnährstoffe
-Spurenelemente&sekundäre Nährstoffe
Samen
-Eigenschaften&Keimverhalten;
Aussaat -Zeitpunkt&Methode; -Sämlinge
aussetzen;
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Ausdünnen
Stehen die Pflanzen zu dicht zusammen,wachsen sie um genug Licht zu bekommen,in
die höhe &
bilden nur wenig Blätter&fast keine
Seitenzweige-d. ist
erwünscht,wenn man männlichen Hanf
zur
Fasergewinnung zieht-bei weiblichen
Pflanzen sollten
überzählige Pflanzen(zu dicht stehenden,
nicht so kräftigen) entweder
dicht am Boden oder in der Mitte abgeschnitten werden-so das die
umstehenden Pflanzen wieder genug Licht haben.
Schneidet man die Pflanze in der Mitte ab,wird
sie trotzdem noch Blüten tragen
& schützt den Boden gleichzeitig vor Unkrautwuchs.
Hat man die Pflanzen in Torftöpfen
herangezogen,sollten diese seitlich mit einem Messer auf-
geschnitten werden,um den
Wurzeln den Wuchs in das umliegende Erdreich ,frei zu machen.
Achtung!!: Es sollten immer nur die kranken bzw.vergilbten Blätter entfernt
werden- große
Blätter
sind
sehr wichtig für die Versorgung der Pflanze-werden sie entfernt
können kleinere
Blüten undweniger Wuchs die folgen sein!
Bewässern
Beim wässern,das Wasser möglichst nicht direkt auf die Pflanzen spritzen &
vorallem langsam
wässern,um das Erdreich nicht wegzuspülen bzw. zu
verschlammen. Den Boden,für die Sämlinge
in der ersten Woche immer gleichmäßig feucht
halten, in der 2 bis zur
4 Woche gießen,wenn der
Boden bis in 5 cm tiefe
trocken ist. Immer ausreichend gießen,damit das Wasser tief in den Boden
vordringt-die Wurzeln folgen dem
Wasser in die tieferen Boden-schichten-so fördert ein selteneres,
dafür aber
reichliches wässern, die Entwicklung eines weit nach unten wachsenden
wurzelwerks
-würde man sich an d.
natürlichen Niederschlag halten,gießt man ca.1-4 x im Monat!
Ab der 4 Woche sollte gewässert werden,wenn der Boden bis in 14 cm tiefe
trocken ist-außer Blätter
welken,dann natürlich schon früher gießen!
Die beste Tageszeit zum gießen ist vom späten Nachmittags bis zum Abend-nicht bei direktem
Sonnenlicht gießen.
Das Streßen der Pflanze durch einen Wasserentzug während der Blüte,schadet ihr mehr
als es einen
positiven Effekt auf die Blüte hätte-die kurze Phase des
schnelleren blühen od.wachsens,ist ein
Zeichen das die Pflanze sich bedroht fühlt & nun ihr letztes gibt um
den Zyklus abzuschließen.
Eine in der selbenZeit gut versorgte Pflanz,würde mehr Grünmasse
entwickeln und zumindest die-
selbe THC Menge produzieren.
Ein paar infos,über die Wassernutzung der Hanf(Cannabis)-Pflanze:
80% der Pflanze besteht aus Wasser
99% des benötigten wassers wird
über die Wurzeln aufgenommen-99%!! des aufgenommenen
wassers werden unverändert freigesetzt(Transpiration)-1% d. wassers wird in Wasserstoff (H)&
Sauertoff
(O) gespalten und mit CO2+Lichtenergie durch die Photosynthese in Kohlehydrate-
(Stärke,Zucker&Zellulose)
umgewandelt.
Unkraut
Wild wachsende Pflanzen,also "Unkraut", nehmen den Cannabispfanzen
wertvolle Nährstoffe,
Wasser & Licht einfach weg-beim jäten,das Unkraut besser dicht am Boden
schneiden statt gleich
die Wurzeln mitauszureißen-dadurch könnten auch die Hanfwurzeln
verletzt werden!
Eine Bodenbedeckung durch Mulche,verhindert eine Unkrautbildung
& vermindert zudem auch
die Verdunstung der Bodenfeuchtigkeit.
Beschneiden&Herunterbinden
Auch die Techniken des beschneidens& herunterbindens,sind große Eingriffe in das Wachstum
der
Pflanze-die physische Umformung
bzw.Veränderung,bedingt einen anderen Hormonhaushalt &
Transpirationsfluß-beim beschneiden
ist die Pflanze besonders gestreßt,das Herunterbinden
dagegen ist ein weitaus angenehmerer Vorgang für die Pflanze.
Hormone geben der Pflanze auch ihre Form!-wuchshemmende Hormone werden in der
Pflanzen
spitze gebildet-sie sorgen dafür das Triebspitze & andere,ebenfalls
wachsende Seitentriebe sich
nicht in den Weg kommen-je weiter ein Zweig von der Spitze
entfernt ist,desto weniger Einfluß
haben die Hormonen auf das Wachstum
der Zweige -dadurch erhält die Pflanze auch ihre schöne
Tannenbaumform.
Beschneiden
Wird die oberste Triebspitze abgeschnitten,können die
vorher gebremsten Seitentriebe nun mit
den unteren Zweigen gleichziehen-so
entsteht eine Krone aus 4-8 Haupttrieben-durch den kurz-
zeitigen Produktionsstop der wuchshemmenden
Hormone,können sich auch neue Triebe aus den
Blattachseln entwickeln-die Pflanze erhält so ein buschiges Wachstum.
Bei einem
beschnittenen Zweig,wachsen aus den Nodien unterhalb des Schnittes 2 frische
Zweige
- es bringt aber nicht die 2x Blättermenge(zwar wesentlich mehr-dafür bleiben sie länger klein)
und
auch kein
schnelleres Wachstum.
Die Umstellung nach so einem gravierenden Schnitt,kann in den ersten Tagen auch
zu einem lang-
sameren Wachstum führen-auch die Konzentration der Blütenhormone wird
zerstreut&verzögert.
(deshalb sollte
spätestens 5 Wochen vor Einleitung d. Blüte beschnitten werden).
-techniken:
*
Man entfernt die unteren Zweige die größer als
70-90 cm sind-dadurch werden die Blüten-
hormone konzentriert&liefern so
schwerere Blüten.
*
Spitzen abknipsen-dadurch werden die Blütenhormone aufgeteilt & bewirken
so ein buschigeres
Wachstum.
* Im Alter von ca.1 Monat,werden bis auf 4 Hauptzweige,alle anderen
beschnitten. In den ver-
bliebenen 4 konzentrieren sich dadurch die Blütenhormone.
Eine mehrfach beschnittene Pflanze,wächst in der
Form eines dichten busches & wird trotz der
neuen Form,denselben Ertrag bringen-d.
Vorteil dabei: die Cannabispflanze überragt keine
anderen,zur Tarnung benutzten Pflanzen und
verliert durch die Formveränderung ihr typisches
Erscheinungsbild-so wird sie
von "Passanten" nicht mehr so leicht erkannt!!
Herunterbinden
Das Herunterbinden verändert auch den Hormonhaushalt der
Pflanze,nimmt ihr aber im gegensatz
zum beschneiden keine Hormone weg- durch das biegen des
Zweiges werden die wuchs-
hemmenden Hormone einfach unwirksam gemacht.
Wird ein Zweig horizontal gebogen & so festgebunden,erhalten alle Blüten
mehr Licht & können
sich so noch besser entwickeln! Wird der ganze Stamm heruntergebunden,hat die Pflanzenspitze
keinen Vorrang mehr beim Wachsen und andere
Triebe sind an der "Spitze" der Pflanze.
Um den ganzen Stamm herunterzubinden,sollte jeden Tag ein wenig mehr nachgebunden
werden,
sehr vorsichtig-um einen bruch des stammes bzw. ein ausreißen des Wurzelballens
zu vermeiden.
Sind die oberen 40 cm des Stengels noch grün&elastisch,kann man auch die
Triebspitze herunter-
biegen bis sie zum Boden zeigt und sie so am Stengel
festbinden.
Cannabiszweige halten einiges an biegen aus,bevor sie knicken oder brechen-(jüngere halten mehr
aus)-geknickte Zweige die festgebunden werden,
heilen normalerw. problemlos-ist es schlimmer,
schient man die Verletzung mit einem
Stück Holz& bandagiert es mit einer Schnur oder einem
Klebestreifen.
Zum Umbinden,ein nicht einschneidendes Material verwenden,zb.: ummantelten
Draht,Gummi,
Lianen,Textilstreifen,...&unbedingt darauf achten,die
Pflanze nicht zu erwürgen,den Draht-oder
sonstiges,auch immer nur lose um die Pflanze wickeln-auch um Platz für
d.
Wachstum zu halten!
(mehr dazu auch bei:
Vegetatives
Wachstum-beschneiden&herunterbinden).
weitere themen:
Samenwahl-weibliche&
männliche
Sorten.
Ernte der weiblichen&männlichen
Pflanzen.
Tips:
* Bei einem
gebrochenen Stamm oder Zweig,setzt man die teile wieder zusammen und schient es
mit einem Stück Holz & macht eine Bandage aus einer
Schnur,Klebestreifen,....
* Werden mehrere
Sorten gleichzeitig angebaut,streut man das Risiko eines mißerfolges und kann
zudem noch verschiedene Sorten Ernten.
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