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Ein sehr wichtiger Punkt bei
der hydroponischen Zucht ist die Zusammensetzung der
Nährstoffe. Wie eure Pflanzennahrung gemischt wird und was
dabei zu beachten ist, erklären wir in diesem Kapitel.
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Nährlösung
Fertige Mischungen und Grundstoffe |
Die Nährlösung kann entweder
als fertige Lösung gekauft werden, oder mit den
Grundbestandteilen Stickstoff-Phosphor-Kalium selbst
gemischt werden. Die jeweilige Füllmenge der gesamten
Anlage richtet sich nach der Anlagengröße und der
Verwendung. Der Vorratsbehälter sollte wenigstens das 5-10
Fache einer kompletten Systemfüllung fassen können.
(Systemfüllung = Kästen- oder
Tischinhalt+Rohrsystem+Armaturen+Pumpe) Bei einer
kleineren gesamt Wassermenge kann es durch Verdunstung zu
Veränderungen der Elektrolyt-Werte kommen. (Wenn viel Wasser verdunstet steigt der Nährstoffgehalt und kann im schlimmsten Fall zu osmotischen Verbrennungen führen.) Sofern der Züchter die nötige Disziplin besitzt, die Werte regelmäßig zu überprüfen, kann er auch mit kleineren Mengen arbeiten, es ist jedoch sicherer die Lösung über einen großen Tank zu puffern. |
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Die
Zusammensetztung der Nährlösung Wenn Ihr in der Fachlektüre geblättert habt, dann seid Ihr sicher schon auf merkwürdige Zahlenkombinationen wie "10-52-10" in Verbindung mit dem Dünger gestoßen. Hinter diesen Zahlen verbergen sich die Anteile der 3 Hauptbestandteile der Nährflüssigkeit; Stickstoff (N) - Phosphor (P2O5P) - Kalium (K2O) Erfahrene Züchter mischen die Bestandteile in der Regel selber an. Das hat den Vorteil daß man beim Einsatz der Nährlösung sehr flexibel ist. Bei der Verwendung von fertigen Lösungen muß man für jede Verwendung (Ableger, generative Phase, vegetative Phase) ein separates Präparat besorgen. Wenn man selbst mischt, kann man alle erforderlichen Konzentrationen aus den Grundstoffen mischen. Es gibt aber auch Nährstoffsysteme die als 2-Komponenten Lösung angeboten werden und weniger Aufwand beim Mischen verursachen. Im folgenden haben wir zwei Beispiele zu den verfügbaren Produkten, in diesem Bereich aufgeführt: Anwendung des Sensi
Seeds Nährstoffsystems Anwendung des
Canna-Systems |
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Das System besteht aus einer
A-Nahrung und einer B-Nahrung. Die A-Nahrung enthält 10%
Stickstoff, 30% Phosphor und 20% Kalium. Zum Ansetzten
einer Menge von 100 Ltr. Nährlösung, verwendet man 100gr.
dieser Substanz und verrührt das Ganze gut. Danach fügt
man der Mischung 50gr. Bittersalz zu und läßt die Brühe
ca. 1/2 Stunde ruhen. Als letzter Schritt müssen dann die
B-Nahrung mit dem Kalksalpeter und die Spurenelemente
zugefügt werden. Wenn ihr zwischen den einzelnen Schritten
Fehler macht, oder nicht lange genug wartet dann bildet
sich im Behälter ein Gipsschicht. In diesem Fall könnt Ihr
alles wegkippen und neu anfangen, weil eure Nahrung
dadurch unbrauchbar wird.
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Nährstoff-Konzentrationen Um euch jetzt auch ganz konkrete Vorschläge für die Mischungsverhältnisse beim Einsatz von Rohstoffen zu geben, haben wir in diesem Abschnitt die benötigten Nährstoffmengen für die unterschiedlichen Anwendungen zusammen gestellt. Ich möchte an dieser Stelle nur noch mal bemerken das die Nährstoff- Aufnahme sehr stark von den weiteren Lebensbedingungen abhängt. Ein starkes weißes Mischlicht (zB. Sonnenlicht) erhöht die Stickstoffaufnahme und -.Verwertung. Ein falscher PH-Wert kann die Nährstoffaufnahme gänzlich hemmen, und Fehler in der Montage und Einregulierung der Anlage können auch schlimme Folgen haben. In einer Pflanzung dieser Art sind alle Faktoren eng miteinander verknüpft. Ihr solltetander verknüpft. Ihr solltet also sehr genau arbeiten und auf keinen Fall die Nährstoffe ohne Kontrolle und Notizen verändern. |
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Wir hatten uns in dieser
Rubrik zuerst auch nach den Mischungen der gängigen
Hersteller gerichtet, da aber speziell über dieses Thema
so viele verschiedene Meinungen herrschen, werden wir in
der aktuellen Version des Guides darauf verzichten, und
die Tabelle nach unseren Erfahrungen gliedern. Mick
Marlow, der das Buch "Tricameral Sinsemilla" geschrieben
hat, schlägt ähnliche Mischungsverhältnisse vor, und von
daher können wir mit unseren Mischungen garnicht so falsch
liegen.
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Die Nährstoffe auf diese Art anzumischen ist zwar wesendlich aufwendiger als der Einsatz von Fertigmischungen, aber der Züchter hat mehr Möglichkeiten zum variieren. |
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