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Hanfpflanzen wachsen in den
ersten Wochen sehr schnell. Je nach Sorte und Verwendung
liegt die endgültige Größe zwischen 1,0 - 3,5m. Zuchtformen
oder Natursorten die Outdoor kultiviert werden, haben im
ausgewachsenen Zustand eine Größe von 2-3,5 Metern in der
Höhe und 1,0-1,5 Metern in der Breite. Diese enormen
Abmessungen muß man schon bei der Aussaat der Pflanzen
berücksichtigen. Das heißt, die Abstände der Stecklinge
sollten je nach Sorte nicht weniger als 1-1,5m betragen. Ist
man dazu gezwungen Platz zu sparen, kann man die Pflanzen
von Mai bis Juli in 10 Ltr. Behältern pflanzen und nach
Bedarf die Abstände vergrößern. Ab Juli sollten die Pflanzen
dann in Mutterboden gesetzt werden damit sie bis zur
Blüteperiode noch genügend Masse aufbauen können.

Im Gegensatz zu dem eher
linearen Wachstumsverlauf der Indoorpflanzen unterliegt das
Wachstum der Outdoorpflanzen stärkeren Schwankungen.
Pflanzen die Anfang Mai im Freiland gepflanzt werden wachsen
in den ersten Wochen verhältnismäßig langsam. Ein starker
Wachstumsschub tritt Mitte Juni, Anfang Juli ein und endet
Mitte bis Ende August. Während dieser Zeit erreicht die
Pflanze 70-80% Ihrer gesamt Größe. Anfang September setzt
bei den meisten Outdoor Sorten die Blüte ein. Die
Geschlechter bilden sich zwar schon lange vorher aus, aber
der endgültige Wechsel von der vegetativen- in die
generative Phase tritt erst ein, wenn die Tage deutlich
kürzer werden. In diesem Stadium ändert sich das
Wuchsverhalten radikal. Die Buds werden dicker und fester
und die Pflanze produziert nur noch Blüten, und immer
weniger große Blätter.
Das Diagramm kann natürlich
nur einen Eindruck über die durchschnittliche Entwicklung
geben. Das Wuchsverhalten der Outdoor Pflanzen variiert sehr
stark und ist letztendlich vom Erbgut abhängig. Man kann
aber davon ausgehen, das bei einer Pflanze, die eine gesamt
Höhe ve, die eine gesamt Höhe von 2,5 bis 3,0m erreicht, ein
ähnliches Wuchsverhalten zu beobachten ist. Und wenn Ihr
eine kurzwüchsige Pflanze einsetzt, könnt Ihr zumindest die
Verhältnisse und Geschwindigkeit des Wachstums in den
einzelnen Phasen, auf euren konkreten Fall übertragen. |
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Indoor Pflanzen erreichen
Größen von 1,0-1,8m. Bei dieser relativ geringen Größe
benötigen sie weit weniger Platz als ihre Freiland
Verwandten. Dafür sind aber auch die Kosten pro Quadratmeter
um ein vielfaches höher als im Garten. Um trotzdem
ökonomisch arbeiten zu können, müssen die Pflanzen sehr viel
enger stehen als die Outdoorpflanzen. Im Laufe der Jahre hat
sich gezeigt das es erstrebenswert ist, nur sehr kleine
Pflanzen zu kultivieren da in großen Pflanzen viel zu viel
toter Raum enthalten ist. Kleine Pflanzen bringen zwar einen
niedrigern Ertrag pro Stück, man kann aber ca. 50-70 von
ihnen unter einer 400 W Natrium Hochdrucklampe unterbringen.

Wenn man 3 mal im Jahr
ernten will, muß man sehr viel Wert auf genaues Timing legen.
Außerdem ist es bei einem derart kurzen Lebenszyklus sehr
wichtig das die Pflanzen optimal versorgt werden. Das
bedeutet, eine 400Watt Natrium-Lampe, ist ein absolutes Muß,
und eine hydroponische Nährstoffversorgung wäre
wünschenswert.
Bei optimalen Lebensbedingungen bewegt sich das Wachstum im
Rahmen der dargestellten Kurve. Beim Timing der
Wuchsperioden ist zu beachten daß die Pflanzen in die Blüte
geschickt werden bevor die Seitentriebe eine Länge von 4-5
cm erreicht haben. Das ist wichtig damit die einzelnen
Pflanzen schmal bleiben, und im Durchmesser die Größe des
Topfes nicht überschreiten.
Bei einem Lebenszyklus von 18 Wochen ist gerade mal genügend
Zeit um pro Pflanze einen ca. 20-40 cm hohen, und 6-10cm
dicken Blütenkolben zu erzeugen, der in der Regel eine
trocken Masse von ca. 7-10 gr. hat. Umgerechnet auf eine
Fläche von 1m² bedeutet das einen Ernteertrag von ca.
200-350gr. (bzw. 250-450gr. pro 400Watt -Lampe.)
Als Pflanzbehälter eigenen
sich, für Pflanzen dieser Größe, am besten viereckige Töpfe
mit 15cm Kantenlänge. Die Töpfe haben eine Oberfläche von
225 cm²/Stk. und es können 57 Stk. mit einer 400Watt Natrium-Lampe
bestrahlt werden. |
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