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Sorten,Verwendung
und Wirkung
HANFSAMEN KAUFEN
Schädlinge & Pilzkrankheiten
*Schädlinge&wie
man sie
loswird -Blattläuse,Schildläuse,Spinnmilben,
Thripse,Trauermücke,Weiße
Fliegen,Wolläuse
-Tabelle mit nützlingen&passenden schädlingen!
* Pilzkrankheiten -über Bodenpilze; Umfallkrankheit;
Blätter mit Pilzbefall; Mehltau; Schimmel;
* Der "Heilige"Kampf:
Schädlingsfreie
Pflanzen
-Grundlegende Vorbeugungsmaßnahmen
-Manuelles Entfernen
-Nützlinge
-Biologische Spritzmittel
* Herstellung selbstgemachter Spritzmittel
Arten von Schädlingen & wie man sie loswird
Blattläuse
Gibt es mit & ohne Flügel,in gelb,grün,schwarz & rosa (ha) und sind
ca. stecknadelkopfgroß.
Als erstes siedeln sie sich an der Spitze an-bevorzugt an
Blattunterseiten.
Diese Fress-Monster können binnen weniger Tage alles vernichten,da sie aus der
Pflanze Eiweiße
&Zuckerverbindungen abzapfen.
Gegenmaßnahmen: Am besten die viecher einfach mit der Hand aufmachen-da sie am Blatt
kleben,
Pflanzensaft
trinken und sich dadurch schlecht bewegen können,ist d. einfach.
Auch Blattläuse haben alte bekannte-ihre Natürlichen Feinde,die
Florfliegen-besser
ist es, gleich
ausgewachsene tierchen zu kaufen,da die Larven einige Zeit brauchen um sich zu
einsatzbereiten
Nützlingen zu entwickeln.
Auch die Marienkäfer
haben eine Vorliebe für Blattläuse-allerdings fliegen die meisten gleich in
d.
blendende Hochdrucklampe & verbrennen an ihr-nach ca. 1 Woche müßen schon
wieder neue
ausgesetzt werden-je nach Menge( eine ethisch fragliche Vorgehensweise).
Selbstgemachte Spritzmittel wirken auch gut-nach der Manuellen Entfernung 2-3x
über einen
Zeitraum v. 11 Tagen sprühen.Auch d. Schlupfwespe(Aphidius sp.)&die
Gallmücke (Aphidoletes
aphidimyza)sind natürliche Gegenspieler von Blattläusen.
Schildläuse
Sind entweder braun,gelb,grau,schwarz od. weiß,haben eine runde Form,einen
ausgeprägten
Rückenschild(2-4mm),leben in Kolonien um die Blattknoten& bewegen sich
kaum bis garnicht
-im Verhalten den Wolläusen sehr ähnlich,kommen beim Hausanbau aber nur
sehr selten vor.
Auch bei diesen Schädlingen wirkt die Manuelle Entfernung
bzw.Franzbranntwein(Wattestäbchen
od. selbstgemachter Spray) sehr gut-ca.alle 11 Tage Spritzen.
Ein natürlicher Feind der Schildlaus ist die Schlupfwespe.
Spinnmilben (Rote Spinne)
Gehören zu den Spinnentieren-sie siedeln sich an der Blattunterseite an
& zapfen dort den Saft ab.
Zeichen für die Ansiedlung von Spinnmilben sind Spinnweben an
Stengeln&Blattunterseite; als
erstes werden einem gelblich-weiße Punkte an der Blattoberseite auffallen-die
braunen,gelblichen,
roten oder weißen Spinnmilben sitzen an der Blattunerseite.
Gegenmaßnahmen:
Spinnmilben fühlen sich bei Temperaturen zwischen 21-27°C und trockener Luft
so richtig wohl.
Also sollte man die Temperatur auf 16°C senken & die kleinen
viecher mit
einem Wasserstrahl von der Blattunterseite fegen-durch diese Maß-
nahmen&d. erhöhte
Luftfeuchtigkeit beim sprühen,wird der Vermehrungszyklus
gestört-so kann man dann ohne Probleme mit der Hand od.
einem kleinen
Schwamm
die verbliebenen Schädlinge wegräumen.
Vorsicht! keine Milben durch
Finger oder den Schwamm auf nicht befallene
Pflanzen
übertragen-am besten die betroffenen
Pflanzen in einem Extra Raum
behandeln.
Der natürliche Feind ist die Raubmilbe,diese
ernährt sich ausschließlich von
Spinnmilben .
Selbstgemachte Spritzmittel wirken,solange sich die kleinen biester nicht
allzusehr ausgebreitet
haben-in so einem Fall stärkere sprays(Biologische) verwenden.
Thripse
Ziemlich kleine-geflügelte viecher,die gerne im inneren der Blüte sitzen
&die Pflanze schädigen,
indem sie die Epidermis-&Parenchyn-zellen aus ihr saugen.Beim genaueren
hinsehen,erkennt man
viele kleine Flecken,die über die Blätter kriechen-diese angesaugten
Pflanzenteile sterben am Rand
beginnend ab.
Gegenmaßnahmen: Auch bei diese, Schädling ist die Manuelle Entfernung sehr effektiv,solange
es
nicht zuviele sind-dann helfen selbstgemachte
Spritzmittel, 2-4x in 2 Wochen.
Ein Natürlicher Feind der Thripse ist der gute alte
Marienkäfer.
Trauermücken
Kleine,schwarze Mücken von ca. 5mm größe-die geschlüpfte Mücke schadet der
Pflanze nicht -dafür
aber ihre Larven,die im Erdboden die Wurzeln verspeisen!
Gegenmaßnahmen:
Die Verwendung von Spritzmitteln ist nur bedingt sinvoll,da d. Wirkstoffe
nicht
alle Larven im
Boden erreichen. Die geschlüpften Mücken fühlen sich von der
Farbe Gelb magisch angeszogen-entweder
man besorgt sich eine Gelbfalle od.
bestreicht einen leuchtendgelben Gegenstand mit
einer klebrigen Substanz.
Auch bei diesem Problem kann man sich alte bekannte der Trauermückenlarve ins
Haus holen-die
Nematoden Steinernema sp.-mikroskopisch kleine Fadenwürmer.
Weiße Fliegen
Sie sitzen wie die spinnmilben an der Blattunterseite &verursachen
verräterische weiße Punkte auf
der Blattoberseite-schüttelt man einen Zweig auf dem sie sitzen,fliegen sie aus
ihrem Versteck
hervor-ca.1 mm lang&schneeweiß.
Gegenmaßnahmen: Auf ausgewachsene Tiere,übt die Farbe Gelb eine Magische Anziehungskraft
aus
-entweder man
besorgt sich eine Gelbfalle od. bestreicht einen leuchtendgelben
Gegenstand mit
klebriger Substanz.
Ein bei weißen Fliegen besonders unbeliebter Nützling ist die Schlupfwespe
Encarisa formosa-ein
Parasit von ca. 0,6mm länge(fast halb so groß wie weiße Fliege!) der
mehrere Tage an seiner Beute
frißtt& die Eier in den dessen Körper ablegt.
Auch bei diesen Schädlingen wirken selbstgemachte
Spritzmittel gut-ca. in einem Abstand von 6-11
tagen sprühen.
Wolläuse
Sind ca. 2-7 mm groß,oval, weiß,entwickeln sich relativ langsam & leben in
Kolonien meistens dort,
wo die Seitentriebe vom Stengel wegführen. Da sich die fetten Tiere kaum
bis garnicht bewegen &
sich auch noch langsam fortpflanzen,bekommt man sie ziemlich leicht
unter Kontrolle.
Gegenmaßnahmen:
Ein in Franzbranntwein getauchtes Wattestäbchen bzw. Selbstgemachte Spritzm.
mit hohem Franzbranntwein-Anteil, 2-3x über einen Zeitraum
v. 11 tagen.
Die Natürlichen Feinde der Wollaus sind Florfliegen
& Marienkäfer -so schnell wie sie die Wolläuse
fressen,können sich diese garnicht vermehren.
Schädlinge&ihre Natürlichen Feinde
Schädling
Nützling
| Blattläuse | Gallmücke(Aphidoletes aphidimyza) Florfliege(Chrysoperla carnea) Marienkäfer(Coccinella septempunctata) Schlupfwespe(Aphidius matricariae) |
| Dickmaulrüssler | Nematoden(Heterorhabditis &Steinernema sp). |
| Schildlaus | Schlupfwespe |
| Spinnmilbe(Rote Spinne) | Raubmilbe(Phytoseiulus persimilis) Florfliege(Chrysoperla carnea) |
| Trauermückenlarven | Nematoden (Steinernema feltiae) |
| Thripse(Fransenflügler) | Marienkäfer(Coccinella
septempunctata) Raubmilbe(Amblyseius cucumeris) Raubwanze(Orius sp.) |
| Weiße Fliege(Mottenschildlaus) | Schlupfwespe(Encarsia formosa) |
| Woll- und Schmierläuse | Australischer Marienkäfer(Cryptolaemus montrouzieri) Florfliege |
| Kohlweißling,
Apfelwickler, Apfelschalenwickler, Pflaumenwickler,Kohleule |
Eiparasiten der Gattung Trichogramma |