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Sorten,Verwendung
und Wirkung
HANFSAMEN KAUFEN
Den Dünger Mischen&Dosieren
-Dosierung(Zeitpunkt&Menge)
Anzeichen&gründe für
Mangel-&Überschußsymptome
-Mangel-&Überschuß Anzeichen bei Makronährstoffen
Der Aufguß
-Mangel-Anzeichen bei Spurenelementen
Blattdüngung
Transpiration & Wasserqualität
Gießen -Wasserverbrauch;
-Gießzeitpunkt
-Gießmenge
Dünger
-Kernnährstoffe
-Spurenelemente&Sekundäre Nährstoffe
-Richtig Düngen
Arten von
düngern
-lösliche chemische
-Organische Dünger mit Langzeitwirkung
- N-P-K Vergleich,versch. organischer Zusätze
-Organische Dünger mit Spurenelementen
-Dünger für Keimlinge,Klone&zum Umpflanzen
Den Dünger Mischen
& Dosieren
Muß man eine Flüssigkeit,Kristalle oder Pulver in Wasser lösen,so nimmt man
ein wenig warmes Wasser,löst
den Zusatz darin auf&rührt gut um-dannach mit lauwarmem Wasser
auf- so ist eine
gleichmäßige Verteilung
des düngers
sicher.
Immer die Dosierungsanleitung auf der Packung beachten-mehr Dünger zu
geben,muß nicht unbedingt dazu
führen das die Pflanze schneller wächst!-d. chemische
Gleichgewicht des bodens kann dadurch verändert werden.
-Dosierung (Zeitpunkt&Menge)
Der Zeitpunkt&die
Menge des düngens hängen natürlich v. vielen Dingen ab-in erster Linie aber von der Pflanze
selbst-ob sie Dünger benötigt,läßt sich durch Beobachtung der Pflanze
&Analyse des bodens auf
seinen
N-P-K Gehalt
feststellen.
Wachsen die Pflanzen ohne
Probleme &haben dunkelgrüne Blätter,ist anzunehmen d. der Boden alle
erforderlichen Nährstoffe aufweist;tritt das Gegenteil ein-der Wuchs läßt
nach&die
Blätter bekommen eine
blaßgrüne Farbe-wird es Zeit zu düngen.(Durch
Lichtmangel vergilbte Blätter, nicht mit den durch Nährstoff-
mangel gelb gewordenen blättern verwechseln!).
Mit einer chemischen N-P-K
Analyse(Test) des bodens,läßt sich genau bestimmen,wieviel von jedem
Kernnährstoff der Pflanze zur Verfügung steht!-bei der Analyse,wird eine Bodenprobe mit einer
Chemikalie
vermengt-nachdem die Bodensubstanz sich abgesetzt hat,wird die Farbe
der Flüssigkeit mit einer Farbtabelle
verglichen-so läßt sich der jeweilige Prozentsatz
an fehlendem Dünger genau bestimmen
.
Eine
ander Methode den Umgang mit Dünger zu erproben ist die Praxis!-man testet die
Wirkung von Dünger
anhand von 2-3 Testpflanzen-probieren geht ....
Eine Grundregel ist,das Pflanzen in kleinen
töpfen die Nährstoffe schnell aufbrauchen(müssen daher oft
gedüngt
werden)-im Gegensatz zu großen töpfen,wo die Nährstoffe länger gespeichert
werden.
Die Menge des benötigten düngers,hängt primär
von der größe der Pflanze& auch vom Volumen
des
vorhandenen
wurzelmediums ab.Ein großer Topf kann natürlich wesentlich mehr
Nährstoffe
speichern,als ein
kleiner-allerdings dauert das ausspülen
im Falle einer Überdüngung dementsprechend länger.
Am besten wird der Dünger beim täglichen
Gießen gegeben- & das immer morgens bzw.vormittags,damit die
Pflanzen den Tag
über Zeit haben,den Dünger aufzunehmen&zu verarbeiten. (Gebrauchsanweisung des
düngers beachten!!).
Von Vorteil kann auch ein Düngeplan sein,an den
man sich dann auch genau halten sollte(außer es
zeigen sich
unerwünschte Veränderungen-logisch!). Eine Überdüngung ist allerdings nicht
sofort
erkennbar!-anfangs
äußert sich eine Überdüngung in einem schnellen
Wuchs& einem üppigem Grün-allerdings nur solange,bis die
Nährstoffkonzentration im
Boden einen toxischen Wert erreicht-eine Übersalzung äußert sich zuerst mit gelben
blättern,die dann schwarz werden(sogenannteVerbrennungen)-bei einer starken Überdüngung
ringeln sich die
Blätter dann
schon ein!
Bei schwacher Überdüngung den Boden
mit 4,5 bis
8,5 litern auf 5 Liter Wurzelmedium ausspülen-nach 1-2
Wochen sollten sich die Pflanzen erholen.
Ist die Überdüngung allerdings so stark das sich die Blätter
einringeln,"muß" man den Boden mehrmals
durchspülen.
Anzeichen&gründe für Mangel-&Überschußsymptome
Neben einem Dünger Mangel-bzw.Überschuß,hat auch der
pH-Wert(v.Boden&Gießwasser)einen
großen
Einfluß auf das Wachstum&die Gesundheit der Pflanze.Cannabis kann
die Nährstoffe nur im neutralen
pH-Bereich zw. 6,5 & 7 optimal aufnehmen-bei
Hydrokulturen
zw. 6 & 6,5!)-denn selbst eine pH-Wert
veränderung
um nur 1 Einheit,bedeutet eine10-fache
Erhöhung der Alkalinität bzw. des säuregehalts!-
was
bedeutet,das ein pH-Wert von 5,5 10x so saurer wie ein Wert
mit 6,5 ist!
Bei einem pH-Wert unter 6,5 kann es zu Calciummangel kommen-das verursacht
Verbrennungen an den
Wurzelspitzen&Pilzbefall an den Blättern.
Dagegen kann ein pH-Wert über 7 die Eisenabsorption der Pflanze vermindern
-chlorotische Blätter mit
gelblichen Adern sind die Folge. Auch die Klimatischen
Bedingungen im Anbauraum haben einfluß auf die
Pflanze-beim Indoor growen muß man einige
Eigenschaften der Natur so gut es geht nachstellen-das sind
neben dem Boden(Wurzelmedium)& dem
Dünger,die Temperatur&die
Ventilation!
Mangel-&Überschuß-Anzeichen bei
Makronährstoffen:
Stickstoffmangel:
Wachstum
wird verlangsamt,untere Blätter werden gelb&sterben ab.Maßnahmen: Düngen
mit N od. N-P-K
Volldünger; -am schnellsten mit einer Blattdüngung.( Stickstoffüberdüngung führt zu schwachem
Wuchs&zu
einer
Verzögerung der Blüte,wenn der Stickstoff im Boden lagert).
Phosphormangel:
Auffällig
dunkelgrüne Blattfarbe,die Blätter sind auch kleiner&die Pflanze wirkt
verkümmert,die unteren Blätter
sterben ab-Düngen mit P oder N-P-K Volldünger.
Achtung!eine P Überdüngung muß nach außen
hin nicht sofort sichtbar sein-ist es so,den Boden durchspülen.
Kaliummangel:
Bei einem Kaliummangel sieht die Pflanze gesund aus&hat einen hohen
Wuchs-dannach aber färben sich die
unteren Blätter gelb&sterben ab. Bevor man düngt,muß der Boden ausgespült werden(K ist durch die hohe
Übersalzung eingeschlossen)-dann eine Blattdüngung
machen.
Magnesiummangel:
Die unteren Blätter vergilben-die Blattadern bleiben grün bis sich dann das
ganze Blatt braun färbt,nach oben
biegt& abstirbt. Auf diese Weise,kann sich die ganze Pflanze innerhalb
weniger Wochen
verfärben.
Maßnahme: Beim Gießen,auf 2 Liter Wasser 1 Teelöffel
Epsomer Bittersalz geben -regelmäßig Gießen,bis
die Symptome verschwunden
sind.
Calciummangel:
Zeigt sich in einem schwachen Wuchs&einer Gelbfärbung der Blattränder bis
hin zum absterben.
Eine Vorbeugende Maßnahme ist das untermischen
von Dolomitkalk in das Wurzelmedium.
Ein
Calciummangel kann fatal sein-es oft ist es zu spät für
Gegenmaßnahmen-daher: prophylaxe.
Mangel-Anzeichen bei Spurenelementen:
Schwefelmangel:
Blaßgrüne Färbung der Blätter. Maßnahmen: N-P-K Volldünger(eventuell
spezieller Spurenelemente Dünger).
Eisenmangel:
Bei einem Eisenmangel verfärben sich die Blätter der Pflanze zwischen den
Adern gelb-die Adern selbst bleiben
grün. Meistens ist die Ursache
einer chlorotischen(an einem Eisenmangel leidenden) Pflanze ein zu hoher
pH-Wert!
Handelsübliche Topferde sollte die restl. Spurenelemente Bor,Kupfer,Mangan,Molybdän&Zink
in ausreichender
Menge enthalten-Aufpassen bei Spurenelemente-düngern!: da
Spurenelemente nur in geringen Mengen benötigt
werden,kann es schnell zu einer
toxischen Überdosierung kommen.
Aufguß
Da ein "kleiner" Topf mit 20-40
litern Wurzelmedium nicht alle benötigten Nährstoffe enthalten
kann,die Cannabis
im Laufe des lebens braucht,muß man diese zuführen-mit einem
Aufguß geht das am schnellsten!
Der Aufguß ist zwar übelriechend&umständlich
herzustellen-dafür aber sehr effizient,da er nahezu alle benötigten
Nährstoffe enthalten kann. Stickstoffreiche Wurmlosung&phosphorreicher
Fledermaus Guano,sind die Haupt-
bestandteile der organischen U-mix-Aufguß-Fertigmischungen-diese für die Pflanze sofort verfügbar!
Es sind viele unterschiedliche Mischungen
erhältlich,von denen man im allgemeinen alle bedenkenlos verwenden
kann.
Man rührt die Organische Substanz ins Wasser,läßt das ganze über
Nacht stehen & rührt es dann erneut durch-
vorm Gießen den Bodensatz
abseihen! Diese Aufgüße können bei jedem gießen verwendet werden.
Blattdüngung
Gibt man den zerstäubten Dünger direkt auf die Blätter,sind die
Nährstoffe für die Pflanze sofort verfügbar!(sie
werden direkt über die Blätter absorbiert).
Mit der Blattdüngung läßt sich einer Übersalzung des bodens leichter
vorbeugen-eine Überdüngung
ist trotzdem
möglich-sprüht man dagegen mit schwächerer Lösung zu
oft,können die Nährstoffe von den Blättern gewaschen
werden(ähnlich einer Bodenspülung).
Durch Stickstoffmangel gelb gewordene Blätter,können sich mit der
Blattdüngung innerhalb von 12 Stunden in
blass grüne Blätter verwandeln.
Gute Organische Blattdünger sind zb. Fischemulsion&Fledermaus Guano(die
vorher durch ein feines Sieb
geseiht werden!)-Chemische je nach Forschungsstand.
Von Vorteil(je nach Dosierung) kann auch eine Kombination aus
Boden,-&Blatt-düngung sein.
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Tips:
* Bestimmung der Gießwassermenge durch einen
Feuchtigkeitsmesser.
* Medium event. alle 1-2 Monate(mit 4,5 bis 8,5 litern auf 5
Liter Wurzelmedium)durchspülen-(um
unerwünschte Substanzen auszuspülen).
* Gute Ventilation sorgt für gute
Transpiration&damit für ein besseres Wachstum.
* Spätestens dann gießen,wenn sich die Erde bis 5 cm
unter der Oberfläche trocken ist-Marihuana
braucht Wasser zur schnellen Blütenbildung!
* Immer mit lauwarmem Wasser(21-26°C) gießen,da die Pflanze
es so schneller verarbeiten
kann&es
auch leichter in das Wurzelmedium
eindringen kann.
* Lockert man die obere Erdschicht bis ca. 1 cm tiefe(mit
den finger,einer Gabel,..),kann das Wasser
gleichmäßig einsickern&es rinnt
nicht wieder unten raus!
* Bei einem großen Anbauraum mit vielen schönen Pflanzen(die
viel Gießwasser benötigen) ist ein
Schlauch der direkt in den Anbauraum führt von Vorteil.
* Tropfsysteme(Schlauch mit löchern über dem Boden)
bewässern gleichmäßig&ohne Aufwand-hat man
allerdings verschieden große
Pflanzen,nützt das herzlich wenig-bei dieser Art der "Gießautomatisierung"
kann es auch sein,das man weniger Zeit für die
Kontrolle der Bodenfeuchtigkeit aufwendet(entscheident).
* Da Cannabis mehr Magnesium benötigt als in den meisten
düngern enthalten ist-dies kann man durch
eine Zugabe von Dolomitkalk
ausgleichen.
* Die Spurenelemente sollten bei Erdmischungen in
ausreichender Menge vorhanden sein(nach
ca.1 Monat
sind diese dann aufgebraucht=
Düngen).-Bei erdlosen Substraten
mangelt es dagegen an allem-
Magnesium,Calcium&Spurenelemente-also Erdlose
Substrate immer
ausreichend Düngen!
* Immer darauf achten das der verwendete Dünger neben
N,P&K auch Spurenelemente und sekundäre
Nährstoffe enthält(besonders bei
Erdlosen Substraten)
.
* Eine vernünftige Blattdüngung beginnt wenn die Pflanzen etwa 1
Monat alt sind.