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Sorten,Verwendung
und Wirkung
HANFSAMEN KAUFEN
Wurzelmedium
&Behälter
Mineralische Zusätze
-Perlite
-Bimssteingrus(Vulkangestein)
-Vermiculit
-(Dolomitkalk unter pH-Wert)
Organische Zusätze
(Humus)
-Kompost( & Herstellung)
-Torf
Erdlose Substrate (=gemischte Mineralische
Zusätze)
Erdmischungen
Behälter
-Topf
& Pflanzkasten
pH-Wert -Lackmuspapier, -pH-Meter, -Elektronische pH-Meßgeräte
-Dolomitkalk,
-Löschkalk(gelöschter Kalk)
-pH-Wert Erhöhen&Senken
Bodenbeschaffenheit
Mineralische Zusätze:
-haben einen
neutralen pH-Wert & zerfallen durch Verwitterung od. Erosion.
-enthalten
wenig bis keine Nährstoffe (die Erde&der Zusatz v. Dünger gleichen das
aus).
-sind
leichter als Erde(wenn man den Kübel oft hin&her tragen muß,ist das nicht
schlecht).
Perlite
-ein vulkanisches
Glas,das durch Hitze aufgeschäumt wird-durch die große,unregelmässige Ober-
fläche kann es
Wasser&Nährstoffe gut speichern und ist auch noch gut für die
Bodendurchlüftung.
Perlite hat eine entwässernde Wirkung&beugt so,einer Versalzung vor-ideale eigenschaften für
Gärtner die stark Düngen möchten.
Bimssteingrus(Vulkangestein)
-ein besonders poröses,sehr leichtes Gestein
mit vielen höhlenartigen löcher,in denen
Wasser,
Nährstoffe&Luft gespeichert werden-gut für die
Durchlüftung und als Wasserspeicher.
Vermiculit
-durch Erhitzen aus Glimmer hergestellt,Wasser&Nährstoff
speicherung zwischen den fasern, wirkt
stabilisierend auf böden mit rascher Dränage.
-Vermiculit speichert mehr Wasser als Bimsstein oder Perlite-ideal für kleine
töpfe&jeden, der nicht
gerne gießt.
! Zum Anpflanzen
von Stecklingen verwendet man die feine Körnung(bzw. grobe zerreiben)
Bei mischung mit Topferde ist die grobe Körnung am besten!
Organische Zusätze:
-
werden durch Bakterien zersetzt bis als Endprodukt Humus
entsteht-(Humus ist weich
&schwammig und bindet Bodenpartikel,was die Bodenstruktur verbessert)-damit
diese
bakterielle zersetzung funktioniert,benötigt kompostierendes Material
Stickstoff-liegt
der Stickstoffgehalt unter 1,5%, wird dem dem
Boden Stickstoff entzogen der denn
Wurzel fehlt.
- Kompost sollte mindestens 1 Jahr alt sein(vollständig kompostiert)-so gibt er Stickstoff ab,
statt ihm dem Boden zu entziehen.
- Dunkelbraune Farbe ist ein gutes Zeichen für Fruchtbarkeit.
- im Fachhandel erhältlicher Humus erfüllt bereits
wichtige Qualitätsmerkmale-da das nicht
auf alle Produkte zutrifft,kann man
sich auf der Verpackung über zusammensetzung&
Herstellung
informieren-Wichtig!: eine Garantie für Schädlingsfreien Humus!
- bei Dung(verbessert den Boden,Nährstoffgehalt variiert) nur Säcke kaufen,für
deren
Inhalt
garantiert wird!
- Torf ist ein zersetzungsprodukt pflanzlicher Substanzen,das unter Luftabschluss
in Mooren
gebildet wird(die meisten Sorten bestehen aus Sphagnum-od.
Hypnum-Moos).
Das hellbraune Spaghnum
Torfmoos ist ein guter Wasserspeicher(15-20 faches
eigengewicht)&gibt
dem Boden Volumen,es enthält sehr wenig Nährstoffe,der pH-Wert liegt
zwischen 3 & 5-
sollte der
pH-Wert nach einer Zeit sehr sauer werden,kann man
ihn durch Zugabe v. Dolomitkalk-(ver-
mahlenes Kalkgestein mit viel Calcium&Magnesium)
ausgleichen.
Das in der Farbe ein wenig dunklere
Hypnum-Torfmoos ist besser
kompostiert&hat einen höheren
pH-Wert(5-7),es enthält auch mehr Nährstoffe als das
Spaghnum Torfmoos kann jedoch weniger
Wasser als dieses speichern.
Torf kann
man trocken od. in bereits feuchter Form(wesentlich mehr Gewicht) kaufen-der
trockene
Torf hat den Nachteil,das es viel Arbeit erfordert ihn feucht zu bekommen.
Verwendet man Torf als Zusatz,mischt man am besten die Komponenten und
wässert sie dann-zur
Entspannung des wassers,können 3-4 tropfen Seife auf 5 liter Wasser gegeben
werden.
-tritt man v. dem öffnen gegen den
Torfsack,zerbröselt der Torf leichter!
Herstellung von
Kompost
Gute
Kompostmischungs-Rezepte könnte man eventuell von firmen anfordern,die
Organischen
Kompost herstellen(od. darauf spezialisiert sind),od. einfach in ein
Zeitschrift bzw. im Internet.
Bei Kompost sind die
Nährstoffe locker an Huminsäuren gebunden(Adsorption)-das schützt sie vor
einer auswaschung&macht sie für die Pflanze sofort verfügbar!
Guter Kompost enthält
alten(je älter umso besser) Rinderdung oder aber andere Mistsorten,zb.
Stallmist-man sollte auf jeden Fall darauf achten,das beim Mist kein Sägemehl
als Einstreu ver-
wendet wurde-normalerweise sollte es Stroh sein!-Sägemehl ist
sehr sauer & wäscht so den
ganzen
Stickstoff aus der Kompostmischung.
Stallmist mit hohem
Nährstoffgehalt erhält man von vielen zoos(preiswert)-dieser sollte allerdings
zumindest 1 Jahr kompostiert sein (bzw.werden)-denn der ältere-mehr verottete
Kompost,enthält
keine Unkrautsamen mehr(sollte).
Durch den chemischen
Prozess d. den Mist zersetzt,entsteht eine starke Hitze-d. Mist wird zersetzt
und die Nährstoffe werden so freigesetzt.Man kann einzelne
Mistsorten aufgrund ihres Wasser-
gehaltes in "heisse" &
"kalte"-chemische Reaktoren einteilen."Heiße" Sorten
sind zb. Pferde,-& Schaf-
mist-da wenig Wasser&viel Luft enthalten ist,entsteht fast sofort Hitze im
Komposthaufen.
"Kalte" Mistsorten sind zb. Kuh,-&Schweinemist-sie enthalten viel Wasser &
lassen sich leicht
zusammenpressen,sodaß Luft entweichen kann.
Es gibt aber auch "Süße" Sorten-dazu zählen zb.: Fledermaus Guano&Wurmlösung-"süß"
deshalb,
weil die Nährstoffe für die Pflanze sofort verfügbar sind.
Den Komposthaufen immer
an einer sonnigen Stelle anlegen-umso mehr Sonne,desto mehr Hitze
wird
entwickelt! Früher oder später
macht die Sonne allen Schädlingen,Unkrautsamen&Pilzen den
Garaus-man deckt
den Komposthaufen einfach mit einer transparenten Plastikfolie ab(keine
schwarze!)-d. Haufen muss rundherum vollständig abgedeckt sein(den Rand mit
Erde od. Steinen
beschweren).
Je stärker die Folie
ist,umso länger hält sie der Sonne stand(vielleicht wird das Licht auch
stärker
gebündelt?)-Sonnenstrahlen gehen durch die transparente! Folie& heizen den
Misthaufen von
Innen auf-ist die Abdeckung gut beschwert entweicht wenig bis keine Hitze und
die Temperaturen
können auf bis zu 60°C
steigen-die Luftfeuchtigkeit sogar auf 100%!
Den Komposthaufen baut
man besser mehr in die höhe & schichtet dannach immer wieder um (die
Sonne kann so alle Schädlinge gleichmäßig grillen!).
Gute Kompostrezepte
enthalten Organische
Spurenelemente,Enzyme&Primärnährstoffe-Gras und
Blätter sollten
zerkleinert sein,Organische Stoffe gemahlen.Große Zweige auf alle
fälle aussortieren,
da sie Jahre bräuchten um zu verotten!
Je nachdem wie stark die
Sonne auf den Erd-od.Kompost-haufen einwirken kann,wird d. Medium
nach 1
bis 3 Monaten frei von allen plagen sein!
! Baut man den Komposthaufen auf einem festen Untergrund(Betonfundament,...)steigert
d.
die Hitzebildung noch etwas mehr!
Hat die Sonne
auch sicher alles im Komposthaufen besiegt?-NEIN,es gibt eine
Raupe diverser
Nachtfalter,die diese Hitze überleben-diese Fressmaschinen treten vorallem bei
Komposthaufen
mit unbefestigtem Erdboden auf-es gibt
verschiedene Arten,die alle im Boden leben und eine
besondere Vorliebe für Kompost haben.Sie werden gross&stark,ringeln sich aber ein
sobald sie
ans Licht geholt werden-bei einer grösse von 7 bis 25 mm sind sie
mit freiem Auge zu Erkennen
-kommt eine Raupe in einen Anbau-Topf,kann sie
die ganze Plantage zerstören. Um das zu ver-
meiden,siebt
man den Kompost vor der Verwendung durch ein Sieb mit ungefähr 0,5 mm
Maschenweite (ein großflächiges Sieb verwenden).
Tauchen Regenwürmer auf,kann man sie in den Kompost zurück geben-sie schaden den Pflanzen
nicht&vertilgen Schädlinge!
Eine in der Praxis Erfolgreiche
Kompostmischung ist:
1/3 Perlite-1/3 Wurmhumus & 1/3
Organische Substanz -Perlite ist ideal um die Pflanze Atmen
zu lassen,man kann es
auch bis zu 1/2 untermischen,vorallem bei mehr Wurmhumus
Anteil-dieser ist
schwer&engt die Wurzeln ein,die dadurch weniger Luft haben.
Andere Mischungen:
I) 1/3 Vermiculit-1/3 Torf-1/3
Wurmhumus II)1/3 Dung-1/3 grober Sand-1/3 Wurmhumus
III) 1/3 Perlite-1/3 Vermiculit-1/3
Wurmhumus IV)1/3 Perlite-1/3 Wurmhumus-1/3
Torf
!Immer feinen Dolomitkalk beimischen,um den pH-Wert zu Stabilisieren!
Topferde
Am besten sind Topf,-od. Blumenerde,da diese allgemein einen guten pH-Wert,gute
Wasserhalte-
kraft und Durchlüftung haben und auch noch eine guteDränage.
Toferde versorgt die Pflanze (normalerweise) das erste Monat mit ausreichend
Stickstoff,Phosphor
&Kalium =N-P-K-der Zusatz von
Dolomitkalk hat sicher Vorteile. .
Mit Organischen Zusätzen&Düngemitteln kann der Pflanze von
Anfang an zu mehr Substanz ver-
holfen werden! Nach 3- 4 Wochen sollten die Pflanzen auf jeden Fall gedüngt
werden.
Vorm Eintopfen event. den pH-Wert der Erde Messen.
Enthält das Medium mehr als 50%Vermiculit,Bimsstein oder Perlite und man gießt
mit viel Wasser,
können sich Schichten bilden,
in denen die leichten,mineralischen teilchen oben treiben,während
sich die
schwere Organische Substanz am Boden ansammelt-ist das der Fall,wird das Substrat
einfach gründlich mit den
Händen durchgemischt bevor die Pflanze hineinkommt!
Pilzkompost(Champignonmist)
Ein preiswertes Medium mit
hohem Anteil an Organischen Bestandteilen(muss frei v. Sterilisations-
stoffen sein)-laut berichten entstehen auf "(Magic)Mushroom" Pilzkompost prachtvolle
Gärten!
Eine Alternative zur Topferde(die nach jedem Zyklus
gewechselt werden sollte) sind
- Erdlose
Substrate!
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