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Sorten,Verwendung
und Wirkung
HANFSAMEN KAUFEN
Wurzelmedium
&Behälter
Erdlose Substrate
(=gemischte
Mineralische
Zusätze)
Erdmischungen
Behälter
-Topf &Pflanzkasten
pH-Wert
-Lackmuspapier;
-pH-Meter
-Elektronisches pH-Meßgeräte
-Dolomitkalk
-Löschkalk(gelöschter Kalk)
-pH-Wert Erhöhen&Senken
Bodenbeschaffenheit
Mineralische Zusätze
-Perlite
-Bimssteingrus(Vulkangestein)
-Vermiculit
-(Dolomitkalk unter pH-Wert)
Organische Zusätze
(Humus)
-Kompost( & Herstellung)
-Torf
Erdlose Substrate
Bestehen meistens aus einem oder mehreren der folgenden Stoffe:
Bimsstein,Vermiculit, Perlite,
Sand oder Sphagnum-Torfmoos. Die Vorteile bestehen im geringeren Gewicht(im
Vergleich zu
Topferde),der leichteren Kontrolle,der ermöglichung eines gleichmäßigen
wurzelwachstums,einer
bestimmten Unempfindlichkeit& dem günstigen
Preis.
Erdlose Substrate haben eine gute Struktur,enthalten keine(*) Nährstoffe
&haben einen pH-Wert
um 7 herum. Das ideale Medium für unabsichtliches(od. absichtliches)
Übergießen&Überdüngen,
da Erdlose Substrate sehr schnell dränieren,sich gut durchspülen lassen&es
so kaum zu einer
toxischen Übersättigung mit Nährstoffen kommt.
Durch die überwiegend mineralischen Partikeln,findet keine Organische
Kompostierung statt,die
den pH-Wert verändern würde.
Erdlose Substrate gibt es fertig gemischt zu kaufen-ist die Wasserhaltekraft zu
hoch,wird einfach
Perlite(10-50%) untergemischt.
Die enthaltenen Nährstoffe in fertigmischungen sollten für 1 Monat
vorhalten-trotzdem besser v.
Anfang an einen Dünger beigeben,der Spurenelemente enthält.
Man kann die Komponenten auch einzeln besorgen& in gewünschter Konsistenz
mischen (im
Freien& mit einer Staubmaske)-so weiß man zumindest was drinnen ist.
Sand&Perlite haben eine gute Dränage(beugt
d.Umfallkrankheit vor),Vermiculit speichert Wasser
lange&vereinfacht das
Klonieren.Auch die Kontrolle der Nährstoffe&Wurzelhormone ist bei Erd-
losen
Substraten wesentlich einfacher-Grober Sand,feines Vermiculit & Perlite sind
ideal um
Stecklinge zu ziehen.
Die Struktur des substrates sollte grobkörnig,schwammig&leicht sein-so
ist eine gute Dränage ge-
geben und es wird genug Wasser&Sauerstoff gespeichert-auch die Wurzelspitzen
können gut
durchwachsen.Ein feinkörniges Substrat hält mehr Feuchtigkeit-gut für
kleinere Behälter.
Substrate mit hohem Perlite&Sand Anteil haben eine schnelle Dränage,was gut
ist um forciert mit
Dünger zu Arbeiten(zur Kontrolle der sauren Salze).
Vermiculit&Torf halten Wasser lange-sind also auch ideal für kleinere
töpfe&das wurzeln von
Stecklingen. Ist der Torf Anteil größer als 15%,sollte man zur pH-Wert
Stabilisierung Dolomit
-oder Löschkalk zusetzen.
Die Versorgung mit Nährstoffen erreicht man durch lösliche NPK Dünger(mit
Spurenelementen
&sekundären Nährstoffen).
Erdlose Substratmischungen:
I) 1/2 Torf-1/2
Perlite
II) 1/8 Torf-1/8 grober Sand-1/4 Vermiculit-1/2
Perlite
III)1/4 grober Sand-1/4 Perlite-1/2
Vermiculit
IV) 1/3 Torf-1/3 Perlite-1/3 Vermiculit
Erdmischungen
Will man sich die Pflanzenerde selbst mischen,sollte man sich die einzelnen
Komponenten im
Gartenfachhandel kaufen-diese Produkte sind kompostiert&bis zu einem
gewissen Grad auch
Steril-im Gegensatz zu Kompost im Garten,der das zuhause v. unzähligen
Lebewesen begründet.
Die einzige Alternative zum kauf der Erde(außer Diebstahl) ist es sie selbst zu
Sterilisieren-ent-
weder:
1) im Ofen,30-45 Minuten bei 74°C( das Stinkt&macht
Dreck).
2) unter der Sonne,die alle Schädlinge&Sporen grillt (siehe
Herstellung von
Kompost).
Verwendet man Erde aus dem
eigenen Garten,die fruchtbarste Stelle mit einer guten Struktur
aus-
suchen-oft müßen 30 bis 60% Perlite od.Vermiculit daruntergemischt werden,da Gartenerde mit
einer guten
entwässerung sehr kompakt sein kann-der pH-Wert sollte im Toleranz Bereich
zw.
6,5&7 liegen. Dolomkitkalk kann unabhängig vom pH-Wert beigemischt
werden-er sorgt für die
Langzeit-Stabilisierung des pH-Wertes.
Eine erhöhte Bodentemperatur beschleunigt die chemischen
Abläufe &damit die Nährstoff-
aufnahme der Pflanze-ideal ist eine Temperatur
von 18 bis 24°C.Man erreicht das durch
elektrische
heizbänder,Heizmatten,Luftbeheizung od.durch höher stellen d. Töpfe(bei kaltem
Boden)- so kann die Luft auch durch den Topfboden eindringen.
Das Wurzelmedium(bzw.
Nährstofflösung-Hydrokulturen) nie auf mehr als 24°C er-
wärmen-sonst
dehydrieren die Wurzeln!
Substratmischungsverhältnisse:
I) 4 Teile Erde-1 Teil Sand-1 Teil Torf-2 Teile Kompost-1/2
Pferdemist
II)
5 Teile Erde-2 Teile Perlite-2 Teile Kompost
III) 5 Teile Erde-2 Teile-Perlite od. Bimskies-1 Teil
Mist
IV) 6 Teile Erde-2 Teile Perlite-2 Teile Torf-1 Teil Mist-1 Teil Holzasche
Behälter
In Holz,-&Ton-töpfen kann die Pflanze besser Atmen als
in behältern aus Metall od.Plastik-aller-
dings sind Tontöpfe
schwer,entziehen dem Wurzelmedium Feuchtigkeit & lassen es so schneller
austrocknen.
Eine Preiswerte Alternative zu töpfen,sind die
Pflanzensäcke(Grow bags)-man kann auch den Sack
verwenden,indem die Erde
gekauft wurde!-Plastiksäcke passen sich auch der größe d. erdbodens
an,sodaß
die Wurzeln nie "in der Luft hängen"-Wasserabflußlöcher im Boden
nicht vergesen!
Die wichtigsten Faktoren für einen Behälter sind die Größe&
das vorhandensein von abfluß-
löchern(nicht zu groß)-Wasser im Untersetzer
ausleeren!(Faulgefahr)
Cannabis ist eine 1-jährige Pflanze&das sieht man an ihrem
Wuchstempo-dieses ist abhängig von
dem Freiraum,den dieWurzeln haben. Sind die Wurzeln in dem Topf einmal durchgewachsen
&
die Erde
löst sich vom Toprand(frische
Erde andrücken) ist der Topf (bald) zu klein- dann ist es
Zeit umzutopfen.
Relative Größentabelle für Töpfe,im Verhältnis zum Alter der Pflanze
Cannabispflanze
in Monaten
Topfgröße
0-1
10cm
1-2
4,5 Liter
2-3
9 Liter
3-4
13 Liter
4-5
22 Liter
5-6
45 Liter
!Am besten setzt man die Pflanze v. Anfang an in einen 22
od. 45 Liter Topf!
Topf
Meistens werden beim Indoor-Grow Töpfe verwendet,Vorteile sind zb.,das man jede
Pflanze
einzeln mit Wasser&Nährstoffen versorgen kann und sollte bei 1 Pflanze eine Krankheit
oder
Schädlingsbefall auftreten,kann man den
Topf problemlos woanders hinstellen-die Pflanzen
werden im laufe ihres Zyklus auch immer dichter zusammenwachsen-in töpfen kann man sie
einfach ein
Stück auseinanderrücken,sodaß sie wieder genug Platz haben!
Von Vorteil ist es,die Behälter auf einen Aufbau zu tun-etwa auf Backsteine; so
kann die Luft
unter dem Topf zirkulieren-erstens verhindert das die Schimmelbildung& sollten die Pflanzen
auf kaltem Boden stehen,wird so auch
die Temperatur des Wurzelmediums erhöht.
Pflanzkasten
Eine andere Möglichkeit sind Pflanzkästen-die Wurzel haben relativ viel Platz
zum Wachsen.
Für einen Pflanzkasten von 0,6x0,6 mit 0,3 m
höhe sind 4 bis 6 Pflanzen Optimal(maximal sollten
es ca. 20 sein)-sollten sich die Pflanzen
beengen oder Schatten aufeinander werfen,bindet man sie
einfach zurück (siehe Beschneiden&Herunterbinden).
Ein Vorteil der Kästen ist,das eine große Menge an Wurzelmedium,Wasser&Nährstoffe länger
und ausgewogener speichern kann.
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